Filmmusik in ungewöhnlicher Besetzung

Matinee mit dem Duo Clavicello


Raphael Klepsch und Frederik Jäckel bringen mit Klavier und Cello die Welt der Filmmusik ins Stadthaus Selters

Am Sonntag, 31. Mai, lädt die Stadt Selters zu einer besonderen Matinee ein: Ab 11.30 Uhr entführen Frederik Jäckel (Cello) und Raphael Klepsch (Klavier) im Stadthaus Selters ihr Publikum in die faszinierende Welt der Filmmusik.

Eine spannende Matinee

Filmmusik ist üblicherweise für große Orchester komponiert, doch genau hier setzt das Duo musikalisch an: In der reduzierten Besetzung von Cello und Klavier entstehen neue Klangfarben und überraschende Perspektiven auf bekannte Werke. „Wir wollen mit dieser kleinen Besetzung einen besonderen Reiz entfalten“, erklärt Cellist Frederik Jäckel. Das Cello mit seinem gesanglichen Ton ermögliche feinste klangliche Nuancen, während das Klavier die Vielschichtigkeit der Originalpartituren eindrucksvoll abbilden könne.

Das Programm spannt einen weiten Bogen durch die Filmgeschichte und vereint unterschiedlichste musikalische Stile und Emotionen. Es reicht von klassisch geprägten Kompositionen wie Ennio Morricones „Gabriel’s Oboe“ bis hin zu moderneren Klangwelten aus dem Film „Fluch der Karibik“. Einen Schwerpunkt bildet die nuancenreiche Filmmusik der 1940er- bis 1960er-Jahre, darunter Werke aus „Casablanca“, „Vertigo“ und „Lawrence von Arabien“. Ergänzt wird das gewagte, aber spannende Programm durch bekannte Stücke aus jüngeren Produktionen wie „La La Land“, „Twilight“ und „Schindlers Liste“.

Der in Koblenz geborene Pianist und Schlagzeuger Raphael Klepsch ist als freischaffender Pianist und Pauker beim Detmolder Kammerorchester und der Kölner Akademie tätig. Frederik Jäckel kommt aus Osnabrück. Nach einigen Jahren als Orchestermusiker in Hannover, Karlsruhe und Koblenz arbeitet er heute als freier Cellist, Orchestermusiker, Kammermusiker in verschiedenen Ensembles sowie als Dozent und Cellolehrer. Seit über zehn Jahren musizieren Jäckel und Klepsch gemeinsam als Duo Clavicello und begeistern ihr Publikum mit ungewöhnlichen Programmen und klanglicher Vielfalt.

Der Eintritt ist frei.