Schüler gestalten Gedenkveranstaltung mit

Wunsch nach einem Denkmal für Opfer des 2. Weltkrieges geäußert


In Selters versammelte sich eine viele Menschen in der Friedhofshalle, um sich am Volkstrauertag an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen zu erinnern.

Einen würdigen Rahmen schufen die Bläsergruppe der Integrierten Gesamtschule (IGS) Selters unter der Leitung von Anne Opper, Klaus Schnug am E-Piano und die Selterser Ortsvereine, die zum Teil mit Fahnen und Uniformen anwesend waren.

Stadtbürgermeister Rolf Jung begrüßte die Gäste. Geistliche Worte sprachen der evangelischen Pfarrer Christian Elias, und Diakon Dieter Wittemann von der katholischen Gemeinde St. Anna. Die IGS Schüler Laura Mierich, Robin Kunz und Michelle Nett trugen sehr eindrucksvoll das Gedicht "Friedhof der steinernen Schwerter" vor.

Mit den Worten "Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen. Es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen", begann VdK-Kreisverbandsvorsitzender Walter Frohneberg seine Rede. Er ging auf die Opfer der Weltkriege aus Selters ein. Dabei machte sich Betroffenheit bemerkbar, als er das Alter einiger junger Kriegsopfer nannte. Mahnend hielt er einen Bombensplitter in die Höhe. Dieser Splitter war Teil einer Bombe, die kurz vor Ende des 2. Weltkrieges vier Todesopfer in Selters forderte. Anschließend legten die Stadtverwaltung und der SC Selters Kränze am Denkmal der Opfer des 1. Weltkrieges nieder.

Walter Frohneberg und Stadtbürgermeister Rolf Jung wiesen darauf hin, dass nach langer Zeit nun endlich die Rahmenbedingungen durch die Stadt Selters geschaffen werden sollten, um auch den Opfern des 2. Weltkrieges ein Denkmal zu schaffen.

Fotos: Rita Steindorf

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