Zum Gruseln ins Dachgeschoss
Kinder lesen Geistergeschichten in der Stadtbücherei Selters vor
 Viele Gruselfans in der Stadtbücherei Selters
Unerwartet groß war das Interesse an Geister- und Gespenstergeschichten in der beliebten Veranstaltung "Am 5. um 5" für Kinder. Die Bücherei wurde für die vielen Kinder und Erwachsenen zu klein und man musste ins Obergeschoss ausweichen. Dort ließ es sich ohnehin besser gruseln.
Matthias las von Ottfried Preußlers kleinem Gespenst vor, das den Mond liebt und die Nacht, aber doch zu gerne die Welt einmal bei Tag erleben möchte. In der von Nico vorgelesenen Geschichte lebten Kalle Kette, Spilla Spinnennetz und Kurt Kürbis im Geisterschloss. Aber leider wohnt dort niemand mehr, den man erschrecken kann. Larissa las vor, wie der kleine Drache Kokosnuss das Unwesen treibende, kopflose Gespenst vertreibt. Kim trug die Abenteuer eines kleinen Vampirs vor, der mit seiner Fledermaus gruselige Abenteuer erlebt, und in Laras Geschichte spukt es im seltsamen Internat.
Gruselig wurde es, als Rita Steindorf mit dem "Gespenst von Canterville" für Gänsehaut sorgte und Christa Marx die Vorlesegeschichten "Monsternacht und Geisterstunde" von Britta Kudla vorstellte. Herausgegeben werden die Geschichten in vier Gruselstufen: vom zarten Kribbeln über leichtes Herzklopfen, kalte Gänsehaut bis zu eisigen Schauern.
Konzentriert lauschten die Kinder den Geschichten. Die Meisten kannten sich gut aus mit Geistern und Vampiren. Sehr dunkel war es dann, als die Kinder nach einer Stunde den Raum verließen. Ein Glück, dass nach so viel Gegrusel und Gespuke, die Eltern draußen warteten.
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